Wärmepumpe Kostenrechner
Anschaffung, Förderung und Betriebskosten in 2 Minuten berechnen. Kostenlos, ohne Anmeldung, mit realistischen Spannen statt Scheinpräzision.
Ihre Schätzung
ca. 27.000 bis 35.000 Euro vor Förderung
- Anschaffung + Einbau
- 27.000 bis 35.000 €
- Mögliche Förderung (30 % Basis + 20 % Klimabonus)
- bis zu 15.000 €
- Ihr Eigenanteil
- 13.500 bis 20.000 €
- Betriebskosten geschätzt
- ca. 1.550 € pro Jahr
Stromkosten mit 0,28 €/kWh gerechnet. Mit einem Wärmepumpentarif heizen Sie oft noch günstiger.
Unverbindliche Schätzung auf Basis typischer Marktpreise (Stand Juli 2026), keine Fachplanung. Förderung: KfW-Zuschuss Nr. 458, Deckel 70 % von maximal 30.000 € förderfähigen Kosten.
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Hintergrund
Wärmepumpe: Was kostet sie wirklich?
Die Kosten einer Wärmepumpe setzen sich aus vier Bausteinen zusammen: dem Gerät selbst, der Installation, den Anpassungen am Heizsystem und, je nach Technik, der Erschließung der Wärmequelle. Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe für ein Einfamilienhaus kostet inklusive Einbau meist 27.000 bis 35.000 Euro. Bei einer Erdwärmepumpe kommen Bohrung oder Flächenkollektor hinzu, hier liegen die Gesamtkosten typischerweise bei 35.000 bis 45.000 Euro. Dafür arbeitet Erdwärme im Betrieb effizienter, weil die Quelltemperatur im Winter stabil bleibt.
Diese Faktoren bestimmen den Preis
Der größte Hebel ist der Zustand des Gebäudes. In einem Altbau vor 1978 müssen häufig einzelne Heizkörper vergrößert, ein Pufferspeicher ergänzt und der hydraulische Abgleich aufwendiger durchgeführt werden. Im Rechner setzen wir dafür einen Zuschlag von 10 bis 15 % an. Die Wohnfläche wirkt über die benötigte Heizleistung auf den Gerätepreis, allerdings nicht linear: Ein doppelt so großes Haus kostet nicht das Doppelte, weil Montage, Hydraulik und Inbetriebnahme als Sockel gleich bleiben. Mehrfamilienhäuser brauchen größere Leistung oder eine Kaskade aus mehreren Geräten, hier rechnen wir mit rund 30 % Aufschlag.
Beispielrechnung: Einfamilienhaus, 150 m², Baujahr 1985
Ein typisches Einfamilienhaus mit 150 m² Wohnfläche aus dem Jahr 1985 heizt bisher mit Gas und soll auf eine Luft-Wasser-Wärmepumpe umsteigen. Die Anschaffung inklusive Einbau liegt bei rund 27.000 bis 35.000 Euro. Da eine funktionstüchtige Gasheizung getauscht wird, greifen 30 % Grundförderung plus 20 % Klimageschwindigkeits-Bonus, zusammen 50 % auf maximal 30.000 Euro förderfähige Kosten, also bis zu 15.000 Euro Zuschuss. Der Eigenanteil sinkt damit auf etwa 13.500 bis 20.000 Euro. Für den Betrieb gilt: Bei einem Wärmebedarf von rund 130 kWh je m² und Jahr und einer Jahresarbeitszahl von 3,5 fallen etwa 5.600 kWh Strom an, bei 0,28 Euro je kWh rund 1.550 Euro im Jahr. Mit einem vergünstigten Wärmepumpentarif liegt der Wert oft spürbar darunter.
Förderung nicht verschenken
Über den KfW-Zuschuss Nr. 458 übernimmt der Staat 30 bis 70 % der förderfähigen Kosten. Wichtig: Der Antrag muss vor Vorhabensbeginn gestellt werden, ein Lieferungs- oder Leistungsvertrag mit aufschiebender Bedingung genügt. Wer eine alte Öl-, Gas- oder Nachtspeicherheizung ersetzt und das Haus selbst bewohnt, sichert sich den Klimageschwindigkeits-Bonus. Haushalte mit einem zu versteuernden Einkommen bis 40.000 Euro erhalten zusätzlich den Einkommensbonus. Unsere Partnerbetriebe übernehmen den kompletten Förderservice, von der Bestätigung zum Antrag bis zum Nachweis.
Alle Werte in diesem Rechner sind Richtwerte auf Basis typischer Marktpreise. Was Ihre Wärmepumpe tatsächlich kostet, klärt erst die Heizlastberechnung vor Ort. Genau dafür vermitteln wir Ihnen kostenlos geprüfte Wärmepumpen-Experten aus Ihrer Region.
FAQ
Häufige Fragen zu Wärmepumpen-Kosten
Was kostet eine Wärmepumpe im Einfamilienhaus?
Für ein typisches Einfamilienhaus liegt eine Luft-Wasser-Wärmepumpe inklusive Einbau meist zwischen 27.000 und 35.000 Euro, eine Erdwärmepumpe inklusive Erschließung zwischen 35.000 und 45.000 Euro. Nach Abzug der Förderung von bis zu 70 % bleibt in vielen Fällen ein Eigenanteil im niedrigen fünfstelligen Bereich. Die genaue Summe hängt von Wohnfläche, Baujahr und dem Zustand der Heizungsanlage ab.
Wie genau ist der Kostenrechner?
Der Rechner arbeitet mit realistischen Marktspannen und liefert eine unverbindliche Schätzung als Orientierung, keine Fachplanung. Bewusst geben wir eine Spanne statt einer Zahl aus, denn erst eine Vor-Ort-Prüfung durch einen Fachbetrieb klärt Details wie Heizlast, Heizkörper und hydraulischen Abgleich. Für belastbare Zahlen vermitteln wir Ihnen kostenlos ein Angebot von geprüften Experten aus Ihrer Region.
Welche Förderung bekomme ich 2026 für eine Wärmepumpe?
Über den KfW-Zuschuss Nr. 458 gibt es 30 % Grundförderung für alle Eigentümer. Wer eine funktionstüchtige Öl-, Gas- oder Nachtspeicherheizung austauscht, erhält als selbstnutzender Eigentümer zusätzlich 20 % Klimageschwindigkeits-Bonus. Mit dem Einkommensbonus sind insgesamt bis zu 70 % möglich. Gefördert werden maximal 30.000 Euro an Kosten, der höchste Zuschuss beträgt also 21.000 Euro.
Lohnt sich eine Wärmepumpe im Altbau?
Ja, in den meisten Fällen. Entscheidend ist nicht das Baujahr, sondern ob das Haus mit Vorlauftemperaturen bis etwa 55 Grad warm wird. Oft reichen einzelne größere Heizkörper statt einer Komplettsanierung. Im Rechner berücksichtigen wir für Gebäude vor 1978 einen Zuschlag von 10 bis 15 % für solche Anpassungen. Höhere Betriebskosten des Altbaus werden durch die hohe Förderung beim Tausch alter Heizungen häufig mehr als ausgeglichen.
Noch weitere Fragen? Wir helfen gerne weiter.
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